Erinnern Sie sich? – Edmund Eysler (1874-1949)

Konzertanter Operettenquerschnitt

Der unsterbliche Lump

Operette in 3 Akten, Buch von Felix Dörrmann

In der Thelemangasse 8 in Hernals ist am 12. März 1874 der Operetten-Komponist Edmund Eysler geboren. Mit
der Operette „Der unsterbliche Lump“ hat er sich 1910 unvergesslich gemacht, die Ehrenbürgerschaft der Stadt
Wien wurde ihm 1927 verliehen. Wegen seiner jüdischen Abstammung wurden seine Werke von 1938 bis 1945
verboten zu singen. 1949 starb der Meister an den Folgen eines Sturzes von der Bühne. Edmund Eysler
hinterläßt zahlreiche Operetten und Lieder.

Eine traurige Liebesgeschichte mit einem Happy End! Hans Ritter ist in die Anna verliebt. Ihr Vater möchte aber eine “gute” Partie für seine Tochter und sie heiratet den reichen Bauernsohn. Hans weiß nichts davon, er ist in Wien und feiert seine Erfolge als Komponist. Als er zufällig bei der Hochzeitsfeier erscheint, lässt er alles stehen und liegen und bereist die weite Welt. Nach mehreren Jahren kehrt er als Mittelloser nach Burghausen zurück und wir zunächst von niemandem erkannt. Burghausen empfängt seit Jahren die Tantiemen der Werke des Komponisten Hans und der Ort beschließt, ihm zu Ehren ein Denkmal zu errichten. Anna, die inzwischen Witwe ist, entdeckt Hans und sofort kehrt das traute Glück bei den Beiden ein.

Diese Operette hatte im Jahr der Uraufführung so großen Erfolg, dass daraus auch ein aufwendiger Tonfilm mit Außenaufnahmen produziert wurde, Ralph Benatzky hatte die musikalische Leitung inne.

Ausführende:

Franz-Ippisch-Ensemble der Kammeroper Wien Fünfhaus und Freunde
Musikalische Einstudierung und Leitung: Rolf Schinzel (Dresden)

Durch das Programm begleitet Sie Musikforscher Peter Illavsky.

Eintritt frei – Spenden erbeten

Tag

November 14, 2022

Uhrzeit

19:00

Ort

Bezirksmuseum Josefstadt Schmidgasse 18 / Wien

Franz-Ippisch-Ensemble spielt Edmund Eysler
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